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Einweihung FFW Gerätehaus
Bild und Text von Franz Vökl
Das neue Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Bernrieth entstand von der Planung bis zur Umsetzung mit enormer Begeisterung aller Beteiligten. Diese setzte sich auch am Weihetag fort und war in jeder Ecke im Gebäude und im Ort zu spüren. Oberbernrieth - die kleine Ortschaft an der Auffahrt zum Fahrenberg war am Sonntagnachmittag förmlich übervölkert. Viele Feuerwehren und Vereine aus der Region ließen es sich mit ihren Fahnenabordnungen nicht nehmen, beim Festzug und bei der Einweihung den „Bernriethern“ zur Seite zu stehen. Sogar aus Weißenberg bei Sulzbach – Rosenberg war ein Bus mit 30 Feuerwehrleuten angereist. Ein imposantes Bild bot sich dadurch den vielen Gästen, unter ihnen die drei Waldthurner Bürgermeister, Georgenbergs Gemeindechef Johann Maurer und Rainer Rewitzer aus Pleystein. Auch der Waldthurner Ehrenbürger Pfarrer Andreas Renner war aus Haselbach an seine alte Wirkungsstätte gekommen.
Pfarrer Prof. Dr. Janusz Kropiewnicki meinte bei der Segnung, dass Feuerwehr, Gerätehaus und Feuerwehrleute ein Zeichen für Nächstenliebe seien. „Dies wird gerade bei diesem Bau sehr deutlich“. Musikalisch umrahmten die Straßenmusikanten aus Moosbach die Feierlichkeit. „Der heutige Tag wird mit Sicherheit in die Geschichte unserer Wehr einen besonderen Platz einnehmen“, erklärte Vorsitzender Norbert Feneis. Nach gut zwei Jahren Bauzeit ist das Gebäude nun fertig. Der Dank des Vorsitzenden galt „seinem manchmal ganz schön nervigen Kommandanten“ Rudi Bayer, ohne dessen Antrieb das Gebäude nicht stehen würde. Feneis hob die Familien Dittmann und Prem für die unkomplizierte Bereitstellung des Grundstücks hervor. „Danke an meine Kameraden der Feuerwehr, dass ihr so viele freiwillige Arbeitsstunden geleistet habt“.
Für Architekt Rudi Meißner war es eine guten Entscheidung, dieses Gebäude zu bauen. „Das hier ist ein Beispiel für gelebten Gemeinsinn in der Feuerwehr und ein Gewinn für den Ort“. Er überreichte den symbolischen Schlüssel an Bürgermeister Josef Beimler, der diesen an den Kommandanten weitergab. Albert Nickl zog für den Landkreis Neustadt/WN den Hut vor der Leistung der Bernriether. Kreisbrandrat Richard Meier schlug in die gleiche Kerbe und rechnete vor, dass bei 4000 Arbeitsstunden edlen Wirkens der Floriansjünger enorme Kosten gespart wurden. „Schnauft nun wieder durch!“. Josef Müller als Ehrenvorsitzender verzichtete auf Lob. „Es wurde alles schon gesagt“, meinte der „Kramer Sepp“ in seiner unnachahmlichen Art und überreichte als Geschenk ein Bild des Feuerwehrhauses aus dem Jahre 1880.
Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler sprach als Bauherr von einem Haus der Solidarität und Kameradschaft das nun fertig sei. „Diese kleine Dorffeuerwehr ist ganz groß“. „Der Haussegen hing in den vergangen beiden Jahren manchmal schon etwas schief“, resümierte Kommandant Bayer. Aber nun sei das, was Anfangs für unmöglich gehalten wurde, geschafft. Er dankte dem Urlaubspfarrer Janusz für die würdige Segnung des Hauses, der Marktgemeinde und dem Architekten für die vorzügliche Zusammenarbeit. Voll des Lobes war er über seine Feuerwehrleute über deren Einsatz. Beim anschließenden Fest im und um das überfüllte Zelt wurde mit manchen Glas unter den Klängen der Trachtenkapelle Müllner auf das gelungen Werk angestoßen.
Neues TSF erhählt Segung
Zusammen mit dem jährlichen Feuerwehrgottesdienst wurde das neue TSF am Fahrenberg gesegnet.
FFW Gerätehausbau
Rund 4000 Arbeitsstunden geleistet
Feuerwehr Bernrieth ist stolz auf neues, 170 Quadratmeter großes Gerätehaus – Samstag und Sonntag Feier mit vielen Höhepunkten
Welch enorme Leistung durch Zusammenhalt und Durchhaltevermögen abgerufen werden können, zeigt der Neubau des Gerätehauses der Feuerwehr Bernrieth. Nach zweijähriger Bauzeit ist das Projekt der Marktgemeinde und der Floriansjünger im Dorfzentrum von Oberbernrieth nun fertig und – überaus gelungen.
Für viele Feuerwehrler war die Baustelle in den vergangenen 24 Monaten das zweite Zuhause. In dieser Zeit erbrachten insgesamt 65 fleißige Frauen und Männer circa 4000 freiwillige Arbeitsstunden. „Die meiste Arbeit wurde von uns selbst erledigt. Nun ist es echt Zeit geworden, dass wir fertig sind“, sagt Kommandant Rudi Bayer erleichtert.
Die Kosten für die Errichtung belaufen sich für die Marktgemeinde auf 119 000 Euro, (Zuschuss: 46 500 Euro). Die Feuerwehr selbst hat 20 000 Euro beigesteuert. Die Idee, den alten Turberstodl wegzureißen und an der Stelle das neue Feuerwehrgerätehaus zu bauen, hatte Ex-Vorsitzender Reinhold Kominowski. Er betreute die Vorarbeiten bis zur Baureife.
Unter dem neuen Vorsitzenden Norbert Feneis ging es Schlag auf Schlag: Juni 2012 wurde ein Bauausschuss gegründet, am 3. August 2012 der Grundstein gelegt, am 24. August 2012 Hebfest gefeiert. Ein besonderer Dank gilt laut Kommandant Bayer der Familie Hans Dittmann für den Verkauf der alten Scheune. Auch Johann Prem stellte unkompliziert einen Streifen Grund und Boden zur Verfügung. Bayer: „Wir sehen dies alles nicht selbstverständlich.“
Die Waldthurner Bauhofmitarbeiter halfen beim Abräumen des alten Stodels, bereiteten den Bauplatz vor und waren auch beim Rohbau vor Ort. „Das Wichtigste ist, dass wir alle gesund geblieben sind“, sagt Bayer, Motor und Antrieb des Projekts.
Nachfolgend eine Bildergallerie vom Abriss bis zum fertigen Gerätehaus
Vorbereitungen
Abriss
Bodenarbeiten
Maurerarbeiten
Grundsteinlegung
Dachstuhl
Hebfest
Dacharbeiten
Innenarbeiten
Sirenenumbau
Innenausbau
Außenanlagen
FFW Gerätehaus (Bis 2013)
Bis 2013 diente das bisherige FFW Gerätehaus bevor es durch den Neubau abgelöst wurde. Das alte FFW Gerätehaus wird nach wie vor zur Schlauchtrocknung und als Unterstand für unser Modell der Wallfahrtskirche Fahrenberg genutzt.





